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Projekttagebuch

Projekttagebuch
Projektwerkstatt Zukunft

18. Juni 2015

Fachtag Schulsozialarbeit und UmF

Redakteur/-in: Lisa-Marie Klinger

„Innovative Schulsozialarbeit für SchülerInnen mit heterogenen Bildungsvoraussetzungen und für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge?“

am 07. Mai 2015 von 11 bis 15 Uhr


Wie im Projektkonzept vorgesehen, fand in der dritten Projektphase ein Fachtag statt, welcher dazu dienen sollte, das Projekt interessierten Hochschulangehörigen sowie PraktikerInnen und BehördenmitarbeiterInnen sowie MitarbeiterInnen freier Träger, welche sich im Feld Schulsozialarbeit bewegen, vorzustellen. Das Thema des Fachtages lautete:


„Innovative Schulsozialarbeit für Schüler_innen mit heterogenen Bildungsvoraussetzungen und für minderjährigeunbegleitete Flüchtlinge?“ 


Der Titel des Fachtages ermöglichte zum Einen die Vorstellung der bisherigen Projektarbeit, enthielt aber auch eine Erweiterung auf unbegleitete minderjährige Flüchtlinge (UmF). Die Anregung, das Projekt möglicherweise auf diese Zielgruppe auszuweiten, ergab sich aus bestehenden Praxiskontakten. Sowohl die Schulsozialarbeiterin der Projektschule als auch ein Student, der als Schulsozialarbeiter tätig ist, berichteten, es bestünde derzeit für UmF kein Angebot, welches ihre Bedarfe nach Förderung des Kommunikationsverhaltens, konstruktive Konfliktbewältigungsstrategien und Alltagsbewältigung ausreichend aufgreife. Auch seien die UmF kaum in den normalen Schulbetrieb eingebunden, sondern würden in besonderen Klassen beschult. Das aktuell sehr virulente Thema der Inklusion unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge bietet viele Anknüpfungspunkte an das Konzept des Projektes und erschien für eine Weiterentwicklung des Konzeptes als geeignet. Der Fachtag fand im Rahmen der Projektwoche des Departments Soziale Arbeit statt. In der Projektwoche besteht die Möglichkeit, dass Studierende und Lehrende Lehr- und Lernangebote machen, welche im normalen Seminarbetrieb keinen Platz finden.


Öffentlichkeitsarbeit/Werbung:

Im Vorfeld des Fachtages wurden Lehrende und Studierende per Mail und durch Flyer über den Fachtag informiert, den Besuch des Fachtages zu ermöglichen bzw. mit ihren Seminaren daran teilzunehmen. Die Lehrenden konnten zudem als MultiplikatorInnen für die Werbung zur Teilnahme am Fachtag gewonnen werden, indem sie die Studierenden gezielt auf den Fachtag hinwiesen und für eine Teilnahme warben. Um sich mit möglichen KooperationspartnerInnen in den Behörden und freien Trägern der Sozialen Arbeit zu vernetzen, wurden schriftliche Einladungen an AkteurInnen der Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration, der Behörde für Schule und Berufsbildung, dem Hamburger Institut für Berufliche Bildung sowie Einrichtungen, die in Inklusionszusammenhängen bzw. Schulsozialarbeit tätig sind, verschickt.


Der Fachtag – Ablauf und Inhalte:

Nach einer Begrüßung durch die Projektleiterin Frau Prof. Dr. Gransee berichtete Herr Dieringer, der Mittelstufenkoordinator, von seinen bisherigen Erfahrungen und seiner Einschätzung über den Erfolg und die Wirksamkeit des Projektes. Er hatte hierzu einen eigenen Evaluationsbogen erstellt und konnte anschaulich über das Feedback der SchülerInnen zum Projekt berichten. Maike von Behr stellte im Anschluss Grundvoraussetzungen und die Notwendigkeit von Schulsozialarbeit dar und verknüpfte dies mit praktischen Erfahrungen aus ihrem Berufsalltag. Aufgelockert wurden die Wortbeiträge durch die ebenfalls anwesende Projektklasse. Die SchülerInnen führten gemeinsam mit einer studentischen Mitarbeiterin einen „Tassen-Rap“, bei dem Plastikbecher als Musikinstrumente genutzt wurden, vor. Darüber hinaus boten sie eine gelungene Percussion mit Trommelstöcken dar. Die studentische Mitarbeiterin berichtete im Anschluss an ihre Erfahrungen als Coach im Projekt. Torben Kasch, der als Konflikt- und Kommunikationstrainer am Projekt mitwirkte, konnte anschaulich über seine Zeit mit den SchülerInnen berichten und bezog diese in seinen Vortrag aktiv mit ein. Den Abschluss des ersten Teils des Fachtages bildete die Vorführung des Projektfilms, der aufgelungene Weise die Arbeitsweise des Projektes illustrierte und viele AkteurInnen zu Wort kommen ließ.

Der zweite Teil des Fachtages war dann der Zielgruppe der UmF gewidmet. Eingeladen wurden für eine Podiumsdiskussion zur Situation von UmF an Hamburger Schulen Frau Hobohm, die Klassenlehrerin einer Alpha-Klasse an der Stadtteilschule Barmbek ist, sowie Herr Menges und Frau Intemann, dem Schulleiter und der Alpha-Klassenlehrerin von der Stadtteilschule Poppenbüttel. Moderiert wurde die Diskussion von Frau Prof. Dr. Gransee. Die Beteiligten stellten ihre bisherigen Erfahrungen und ihre Einschätzungen zu den Hilfebedarfen, aber auch zu den Potenzialen und Ressourcen der UmF dar. Das Publikum des Fachtages beteiligte sich lebhaft an der Diskussion. Abschließend lud Frau Gransee alle Interessierten ein, sich in eine Interessenliste für eine Arbeitsgemeinschaft zum Thema Schulsozialarbeit und UmF einzutragen.


TeilnehmerInnen:

Teilgenommen haben Studierende und Lehrende des Departments, aber auch diverse MitarbeiterInnen freier Träger, Behördenangestellte und mehrere SchulsozialarbeiterInnen. Insgesamt nahmen etwa 50 Personen am Fachtag teil. Diese relativ geringe TeilnehmerInnenzahl war der Tatsache geschuldet, dass in der Projektwoche kein regulärer Seminarbetrieb stattfindet und viele Studierende diese Woche zur Vor- und Nacharbeit ihrer Seminare sowie zur Erholung nutzen.


Auswertung und Reflexion:

Nach Abschluss des Fachtages fand mit dem Planungsteam ein ausführliches Reflexionsgespräch statt, in dem der Ablauf und die Inhalte noch einmal besprochen wurden. Die Beteiligten bewerteten den Fachtag insgesamt als Erfolg, hervorgehoben wurde dabei, dass die SchülerInnen trotz der vielen Referate und Wortbeiträge in der Lage waren, ihre Musikstücke aufzuführen und insgesamt sehr ruhig waren. Auch die Tatsache, dass sich mehr als 20 Interessierte für die AG auf die entsprechende Liste eintrugen, wurde als Erfolg gewertet. Inzwischen hat ein erstes Treffen dieser AG stattgefunden, weitere Treffen sollen noch folgen.


09. Februar 2015

Konflikt- & Kommunikationstraining

Redakteur/-in: Lisa-Marie Klinger

Wir möchten an dieser Stelle einen kleinen Eindruck von einem der Module geben, welches die SchülerInnen unserer Projektklasse derzeit besuchen. Es handelt sich um das Konflikt- und Kommunikationstraining.

Hierfür konnte Herr Torben Kasch engagiert werden, Herr Kasch ist Diplom-Sozialarbeiter (ehemaliger Student im Studiengang Soziale Arbeit an der HAW) und kann mehrjährige Erfahrungen als Mitarbeiter von Rückenwind e.V. nachweisen, einem freien Träger der Jugendhilfe, der primär mit straffällig gewordenen jungen Menschen arbeitet. Kooperationspartner von Rückenwind e.V. sind die Jugendgerichtshilfe und die Jugendbewährungshilfe des Fachamtes Straffälligen- und Gerichtshilfe der Freien und Hansestadt Hamburg.


Beim Konflikt- und Kommunikationstraining steht das Erlernen von Verantwortung für das eigene Handeln, die Auseinandersetzung mit der Eigen- und Fremdwahrnehmung sowie die Reflexion des eigenen Konfliktverhaltens im Zentrum. Durch soziale Gruppenarbeit, Gruppendiskussionen und Rollenspiele wird eine individuelle und kritische Selbstreflektion der SchülerInnen ermöglicht sowie die Fähigkeit zur Kritikaufnahme und -verarbeitung unterstützt. Die SchülerInnen lernen zudem, Gewaltsituationen und ggf. eigene Gewaltaffinitäten einzuschätzen und zu bewältigen. Dabei werden auch Konflikte (mit MitschülerInnen oder auch Lehrkräften) einbezogen. Die Einheiten des Kommunikations- und Konflikttrainings haben neben dem Benannten auch die Reflektion von Gruppendynamiken zum Ziel. Sich entwickelnde Gruppenprozesse werden durch die TrainerInnen begleitet und unterstützt. Die SchülerInnen konnten und können das Training sehr gut annehmen und waren von Anfang an bereit, sich auf diese für sie neue Form des gemeinsamen Handelns als Klasse bzw. als Individuen einzulassen.


Unterstützt wurde dies durch die Möglichkeit zur Selbstreflexion; die SchülerInnen konnten nach den jeweiligen Sitzungen Selbstreflexionsbögen ausfüllen und für sich einschätzen, was für sie an der jeweiligen Sitzungbesonders gewinnbringend war und welche Verbesserungsvorschläge sie haben. Das Feedback der SchülerInnen ist insgesamt sehr positiv, sodass wir mit einem erfolgreichen Abschluss dieses Moduls rechnen. Unser großer Dank gilt dabei neben den SchülerInnen natürlich Herrn Kasch und Frau Thoemen, die Herrn Kasch eine wertvolle Unterstützung war und ist.

03. November 2014

Der Projektstart

Redakteur/-in: Lisa-Marie Klinger

 

Projektstart

Im Spätsommer hat nun die nächste Phase des Projektes begonnen, welche die Qualifizierung von Studierenden zu Coaches für die SchülerInnen unserer Projektklasse zum Ziel hat. Zudem sollen die SchülerInnen ab dem Spätherbst zwischen verschiedenen Kreativangeboten wählen können. Hierbei steht die Stärkung des Selbstbewusstseins und die Möglichkeit, neue Seiten an sich zu entdecken, im Mittelpunkt. Auch hier werden sie von Studierenden des Departments Soziale Arbeit begleitet und unterstützt. Um diese Planung umsetzen zu können, war der Sommer vor allem der organisatorischen Vorbereitung, also der Suche nach geeigneten Workshopleitenden, der Raumplanung, Vertragsanbahnung und Koordination gewidmet. Dank der großen Unterstützung durch die für uns zuständige Sachbearbeiterin für Drittmittel konnte manche Klippe und Unwägsamkeit umschifft werden. So unterstützen uns nun u.a. eine ausgebildete Coach, ein Konflikt- und Kommunikationstrainer mit praktischer und theoretischer Expertise und eine Chorleiterin mit langjähriger Berufserfahrung. Im September konnten wir die Schülerinnen und Schüler zum ersten Konflikt- und Kommunikationstraining in den Räumen der Hochschule begrüßen. Das Angebot wurde von Anfang an begeistert aufgenommen, und schon nach kurzer Zeit war (nicht nur) aus Sicht des Klassenlehrers erkennbar, dass die SchülerInnen vom Training profitieren. An dieser Stelle ein paar Worte zu unserer Projektklasse: es handelt sich um eine neunte Klasse der Stadtteilschule Poppenbüttel. Vor dem Hintergrund, dass das Projekt benachteiligte SchülerInnen unterstützen soll, mag die Entscheidung für eine Schule in diesem Stadtteil zunächst verwundern. Bei näherer Betrachtung zeigt sich allerdings, dass die Schule ein sehr großes Einzugsgebiet hat und die SchülerInnen aus dem gesamten Hamburger Norden kommen, auch aus Stadtteilen, in denen die sozioökonomische Ausstattung in den Elternhäusern und Sozialräumen nicht unbedingt mit den meisten Elternhäusern in Poppenbüttel vergleichbar ist. Die SchülerInnen bringen also sehr unterschiedliche Voraussetzungen und Erfahrungen mit, haben aber auch sehr vielfältige Fähigkeiten und Ressourcen.

Für die Studierenden begann ihre „Coaching-Karriere“ mit einem verblockten Auftakt-Workshop, hier eigneten sie sich die Grundlagen des Coachings an, machten erste praktische Übungen und wurden auf die Zielgruppe, die sie unterstützen sollten, vorbereitet. Vor kurzem fand nun ein„Speeddating“ statt, hier lernten sich die SchülerInnen und die Studierenden kennen, sprachen jeweils für ein paar Minuten miteinander und fanden sich dann zu Tandems zusammen. Damit ist gewährleistet, dass die SchülerInnen das Gefühl haben, selbst wählen zu können, mit wem sie zusammenarbeiten möchten und ihrer Mentorin bzw. ihrem Mentor auch ein gewisses Maß an Vertrauen und Sympathie entgegen bringen.

Mit Semesterbeginn starteten auch die Seminare, in denen die Studierenden für das gemeinsame Musizieren und Theaterspielen mit den SchülerInnen qualifiziert werden. Die Studierenden eignen sich das notwendige „Handwerkszeug“ zunächst selbst an, um es dann an die SchülerInnen weiterzugeben.

Wir sind gespannt, welche Ergebnisse bei der geplanten Abschlussaufführung zu sehen sein werden und freuen uns, die Studierenden und SchülerInnen auf diesem Weg zu begleiten.

 

 

03. November 2014

Unser Fachtag

Redakteur/-in: Lisa-Marie Klinger

 

Der Frühsommer stand ganz im Zeichen unseres Fachtages „Inklusion benachteiligter Schülerinnen und Schüler – Analysen – Perspektiven – innovative Projekte“. Dabei musste zunächst so einiges vorbereitet und bedacht werden. Für das leibliche Wohl der BesucherInnen sorgten die Catering-Expertinnen des Café Eins. Das Café Eins ist ein Jugendprojekt, welches u.a. durch das Betreiben eines Cafés und Cateringservices benachteiligten Jugendlichen eine Perspektive für eine Berufsausbildung bietet.

Unsere wichtigste Aufgabe war es, geeignete Referentinnen zu finden, die das Thema des Fachtages aus möglichst vielen Perspektiven beleuchten konnten. Erfreulicherweise gelang es uns, für den Eröffnungsvortrag Prof. Dr. Christiane Micus-Loos zu gewinnen, die Professorin an der FH Kiel ist und zum Thema „Anerkennung als Herausforderung in Bildungsprozessen“ referierte. Der Vortrag war sowohl theoretisch fundiert als auch anschaulich, die BesucherInnen bewerteten den Vortrag mit „anspruchsvoll und gleichzeitig hochinteressant!“ Einen Sprung in die Praxis machte der Vortrag von Marlies Troeder, Sonderpädagogin mit langjähriger Berufserfahrung und seit März im Hamburger Institut für berufliche Bildung tätig. Sie referierte zum Thema „Inklusion in der beruflichen Bildung in Hamburg“, hier ergaben sich viele Anknüpfungspunkte für eine lebendige Diskussion.

Nach der Mittagspause konnten die TeilnehmerInnen zwischen drei verschiedenen Workshops wählen. Frau Wimbert  vom ReBBZ Harburg bot einen Workshop zum Thema „Inklusive Bildung für Kinder und Jugendliche mit Förderbedarf in den Bereichen Sprache und Lernen“ an. Laura Crcic, Masterabsolventin des Studiengangs Soziale Arbeit, gab einen Überblick über das Thema „Jugendliche mit Hauptschulabschluss im Übergang von der Schule in die Berufsausbildung, Deutschland und Schweden im Vergleich“. Das dritte Angebot wurde von Studierenden des Bachelorstudienganges Soziale Arbeit entwickelt und gestaltet. Die Studierenden stellten dabei die Projektwerkstatt Zukunft vor und diskutierten Ziele und Inhalte mit den Teilnehmerinnen. In einer gemeinsamen Abschlussrunde wurden die Ergebnisse der einzelnen Workshops zusammengefasst. An den einzelnen Einheiten des Fachtages nahmen bis zu 150 Personen teil, das Publikum setzte sich dabei mehrheitlich aus Studierenden, aber auch aus PraktikerInnen verschiedener Felder der Sozialen Arbeit zusammen, auch ProfessorInnen und wissenschaftliche Mitarbeitende besuchten Workshops oder den Eröffnungsvortrag. Das Feedback der Teilnehmenden war insgesamt sehr positiv.

Insgesamt bewerten wir den Fachtag als vollen Erfolg und gelungenen Auftakt in die nächste Phase unseres Projektes.

 

 

04. April 2014

Auf die Plätze, fertig, los!

Redakteur/-in: Lisa-Marie Klinger

Der Start des Projektes stand unter dem Motto: für jedes Problem eine Lösung! Nach der großen Freude über den verliehenen Preis durch die Claussen-Simon-Stiftung und die gesicherte Projektfinanzierung galt es, MitstreiterInnen für das Projekt zu finden und praktische Dinge wie die Genehmigung und Einrichtung eines Arbeitsplatzes für die Projektkoordinatorin Lisa-Mare Klinger (MA cand. Soziale Arbeit) zu organisieren. 


Das „Studentische Fachforum“ 

Der nächste Schritt war die Planung des „Studentischen Fachforums“, dessen Titel „Inklusion benachteiligter SchülerInnen - Analysen - Perspektiven - innovative Projekte“ lautet. Diese Veranstaltung findet am 11.6.2014 (10.00 – 17.00 Uhr) an der HAW Hamburg, Alexanderstr. 1, in der Versammlungsstätte unter Beteiligung von Studierenden, BehördenvertreterInnen und ExpertInnen aus Wissenschaft und Praxis statt. Interessierte sind herzlich eingeladen! Anmeldungen werden erbeten unter:

Lisa-Marie.Klinger@haw-hamburg.de.

Durch die Anbindung der Vorbereitung dieser Veranstaltung an das Wahlpflichtseminar „Jugendliche im gesellschaftlichen Abseits? Perspektiven für die Soziale Arbeit“ unter Leitung von Prof. Dr. Carmen Gransee können nun Studierende gezielt angesprochen werden, sich an der Planung, Organisation und Durchführung des Fachforums zu beteiligen. Die Studierenden profitieren durch den hohen Praxis- und Anwendungsbezug und können ihr in den Seminaren erworbenes Wissen im „Studentischen Fachforum“ direkt umsetzen und im Dialog mit ExpertInnen präsentieren. 


Vorbereitung des schulbegleitenden Projekts "Projektwerkstatt Zukunft" 

Ziele der „Projektwerkstatt Zukunft“: Die Idee zur Entwicklung eines schulbegleitenden Projekts beruht auf dem vielfach beklagten Mangel an Ausbildungsreife bei vielen Schülerinnen und Schülern. Die „Projektwerkstatt Zukunft“ zielt auf ein ganzheitliches Förderangebot für (bildungsferne) Jugendliche an der Schwelle von der Schule in die Berufsausbildung in Hamburg, das die Förderung von Sozialkompetenz, Ausbildungsreife und die Unterstützung bei der Berufsfindung miteinander verzahnt und ggf. vorhandenen Gewaltaffinitäten niedrigschwellig präventiv begegnen soll. Neben Kreativworkshops und Kommunikations- und Konflikttrainings sollen die SchülerInnen insbesondere durch ein Eins-zu-Eins-Coaching durch Studierende der Sozialen Arbeit intensiv unterstützt werden. 


Die Schulauswahl 

Nach einem Auswahlverfahren, bei dem sich sehr profilierte Schulen um das schulbegleitende Projekt "Projektwerkstatt Zukunft" beworben haben, haben wir uns für eine Stadtteilschule entschieden, die sich durch ein hohes Maß an Engagement für sozial benachteiligte Schülerinnen und Schüler auszeichnet, jedoch bislang nur wenig Fördermöglichkeiten anbieten konnte. Wir freuen uns sehr auf die gute Kooperation!