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Projekttagebuch

Projekttagebuch
M-Lab: Das Lehrlabor für die Entwicklung Mobiler Apps

06. Oktober 2016

Kickoff & Kameraworkshop

Redakteur/-in: Daniel Martens

Liebe Leserin, lieber Leser,


unser M-Lab Projekt beginnt in etwa zwei Wochen, am 20 Oktober. Bis jetzt konnten wir die Anzahl der Anmeldungen im Vergleich zum Vorjahr bereits verdoppeln, obwohl die Anmeldephase noch läuft. Für die kommende Iteration konnten wir, wie zuvor auch, namenhafte Industriepartner gewinnen. Erstmals werden wir mit zwei Partneruniversitäten aus Bari (Italien) und Pennsylvania (USA) kooperieren, die ein vergleichbares Lehrformat anbieten. Einzelne Teams werden aus Studenten der drei Universitäten zusammengestellt. Dadurch möchten wir den globalen Aspekt der Softwareentwicklung so praxisnah wie möglich abbilden.


Eine Aufgabe, die uns zur nachhaltigen Sicherstellung des M-Lab Projekts besonders interessiert, ist die Erstellung von Lehrvideos. Diese Lehrvideos spiegeln Seminarinhalte wieder und können von den Stundenten jederzeit, auch von zu Hause, zur Nacharbeit aufgerufen werden. Die Förderung der Claussen-Simon-Stiftung ermöglicht uns die Anschaffung des hierfür notwendigen professionellen Video-Equipments mit dem wir unser Media-Lab ausstatten werden.


Um die Erstellung der Lehrvideos professionell durchführen zu können, haben wir am 30.09.2016 an einem individuell für uns gestalteten Workshop des Multimediakontor Hamburg (MMKH), unter Leitung von Frau Kamilla Nowicki, teilgenommen. Der halbtägige Workshop, den wir mit mehreren Mitarbeitern unseres Arbeitsbereichs besuchten, beschäftigte sich mit der Auswahl des geeigneten Equipments für die Aufnahmen, wie Kamera, Mikrofon und weiterer Ausstattung, wie beispielsweise Videowand und zugehöriger Ausleuchtung. Des Weiteren wurde das Schneiden der Aufnahmen thematisiert und entsprechende Software evaluiert. Zum Abschluss konnten wir selbst diverse Lichtquellen und Lichteinstellungen vor der Kamera einsetzen um ein Gefühl für die unterschiedlichen Beleuchtungsmöglichkeiten zu bekommen. 

Außerdem arbeiten wir derzeit an einem Tool, welches uns bei der Organisation und bei Aufgaben, die in jeder Iteration des M-Lab Projekts wiederkehren, unterstützt. Das Tool stellt beispielsweise Checklisten zur Vorbereitung der einzelnen Veranstaltungstage bereit und unterstützt uns unter anderem mit Templates zum Versand organisatorischer Mails.



Das MAST-Team (Prof. Maalej) an der Uni Hamburg

06. Juli 2016

WiMi, Eval.-Workshop & Hackathon

Redakteur/-in: Daniel Martens

Liebe Leserin, lieber Leser,


durch die Förderung der Claussen-Simon-Stiftung waren wir in der Lage, eine Stelle als wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in für unser Projekt M-Lab auszuschreiben. Wir freuen uns nun mitteilen zu können, dass diese Stelle seit Mitte Mai besetzt ist. Unser neuer Mitarbeiter Daniel Martens hat einen Masterabschluss in Informatik und hat bereits vorher selbst als Student in M-Lab teilgenommen. Er beabsichtigt zudem eine Promotion und bringt bereits mehrjährige Berufserfahrung in der Entwicklung von mehr als 30 bestbewerteten iOS-Apps mit sich.


Eine der ersten Aufgaben von Daniel Martens bestand darin gemeinsam mit Prof. Maalej vor wenigen Tagen einen Evaluationsworkshop an der Claussen-Simon-Stiftung unter der Federführung von Dipl.-Psych. Jennifer Guse zu organisieren. An dem Workshop nahmen zudem fünf Studierende und vier Doktoranden (M-Lab Projektbetreuer/Coaches) teil. Der Evaluationsworkshop hat interessante Einblicke in die Evaluation der Lehre bereitgestellt und zu wertvollen Diskussionen angeregt.


Eine besonders interessante Idee die sich herauskristallisiert hat ist ein App-Hackathon (Wortschöpfung aus "Hack" und "Marathon"). Dabei handelt es sich um ein 1-2 tägiges Tutorial. Ziel ist es, in lockerer Atmosphäre kleine kreative und unterhaltsame Apps zu entwickeln. Die Veranstaltung besteht aus zwei Teilen. Sie beginnt mit einem, im Vergleich zu M-Lab, längeren technischen Tutorial zur Entwicklung mobiler Apps für iOS und Android. Danach werden Themenvorschläge und Ideen für Projekte gesammelt und Teams ad-hoc gebildet. Die Teams bilden sich selbstorganisiert entsprechend der Interessen und Fähigkeiten, im Idealfall arbeiten Personen mit unterschiedlichen Fähigkeiten in einem Team zusammen, wie auch im M-Lab. Am Ende der Veranstaltung stellen die Teams ihre Ergebnisse vor. Eine Jury entscheidet über die Sieger-„App“. Alle erfolgreichen Teilnehmer erhalten am Ende der Veranstaltung ein Zertifikat. Die Idee der Veranstaltung ist es die Studenten bereits vor Beginn von M-Lab (im Wintersemester) mit der Entwicklung von mobilen Apps vertraut zu machen sowie Interessierte für die Teilnahme an M-Lab zu motivieren.



Das MAST-Team (Prof. Maalej) an der Uni Hamburg

24. Juni 2016

Hallo Welt!

Redakteur/-in: Daniel Martens

Liebe Leserin, lieber Leser,


wir möchten Sie zu unserem Projekttagebuch begrüßen. Wir sind die Arbeitsgruppe Angewandte Softwaretechnik (MAST) am Fachbereich Informatik der Universität Hamburg.


Wir danken der Claussen-Simon-Stiftung und der Auswahljury ganz herzlich für die Auszeichnung unserer Lehrveranstaltung M-Lab im Förderprogramm "Unseren Hochschulen 2015". Wir sind den Studierenden auch sehr dankbar, die Prof. Maalej vorgeschlagen und anschließend fleißig für das von ihm vorgestellte Projekt abgestimmt haben.


In M-Lab entwickeln studentische Teams innovative Apps für echte "Kunden" aus der Industrie. Sie arbeiten dabei unter realen Projektbedingungen und nutzen neueste Technologien. Die Studenten lernen die Schlüsselkonzepte des Software-Engineering und machen wertvolle Erfahrungen in Teamwork, Projektmanagement und der Kommunikation mit Kunden.


Für die kürzlich abgeschlossene Iteration konnten die bedeutenden Industriepartner Audi, Hamburg Open Online University (HOOU) und der Naturschutzbund (NABU) akquiriert werden. In Teams haben die Studenten in enger Absprache gemeinsam aus den anspruchsvollen Aufgaben eindrucksvolle Ergebnisse herausgearbeitet und den Kunden präsentiert. Ein Beispiel ist in diesem Trailer näher erläutert. Dank der Fördermittel der Claussen-Simon-Stiftung wird das Erfolgsprojekt M-Lab auch ab dem kommenden Semester forgesetzt.


Nur wenige Wochen nach der Auszeichnung durch die Claussen-Simon-Stiftung hat M-Lab den MINTernational Wettbewerb gewonnen. In diesem Wettbewerb zeichnet der Stifterverband Universitäten aus, die überzeugende Konzepte für die Internationalisierung der Lehre durch Praxiserfahrungen im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technologie (MINT) haben. Dabei konnten wir uns mit dem Konzept "M-Lab Global" als eines der sechs Gewinnerprojekte gegen mehr als 50 weitere Universitäten behaupten. Die „Globalisierung“ von M-Lab wird daher parallel bzw. direkt im Anschluss zu der Förderung der Claussen-Simon Stiftung passieren.


Für dieses Projekt haben wir uns umfangreiche und ehrgeizige Ziele gesetzt:


Als erstes wollen wir Lehrvideos erstellen und diese für den begleitenden Theorieteil der Lehrveranstaltung nutzen. Die Lehrvideos behandeln Themen wie Anforderungsanalyse, das Erstellen von Mockups, die Planung der Architektur von Apps sowie deren Usability, das Testen von Software und deren Qualitätssicherstellung. die kontinuierliche Integration sowie das Build- und Releasemanagement. Die Videos sollen möglichst kurz (15-20 min.) und ansprechend sein.


Außerdem arbeiten wir bereits an der Bereitstellung einer professionellen Infrastruktur für M-Lab Projekte. Diese umfasst u.a. Tools zur Distribution der Lehrvideos, der Versionskontrolle und kontinuierliche Integration, sowie ein Ticketing-System und Projekt-Wiki. Die Infrastruktur entspricht derer, die in führenden Unternehmen zur Entwicklung von mobilen Apps verwendet wird, und bereitet die Studenten so bestmöglich auf ihren Job vor. Ebenfalls gibt es eine Virtualisierungslösung zur Bereitstellung von Servern in Form von virtuellen Maschinen für Studenten. 


Darüber hinaus arbeiten wir an einem System zur Erstellung und Abnahme von Projektlieferung, sowie Projektschablonen die ebenfalls zur nachhaltigen Sicherstellung des Projekts beitragen.


Die nächste Iteration wird zudem mittels verteilter Projekte und durch Wettbewerbe mit internationalen Partner-Universitäten und Industrie-Partnern globalisiert. Dazu wurden bereits umfangreiche Gespräche und Planungen mit Partnern aus Italien, Kanada und USA geführt.


Wir freuen uns Sie hier bald wieder begrüßen zu dürfen, um Sie mit regelmäßigen Einträgen in unserem Projekttagebuch auf dem Laufenden halten.



Das MAST-Team (Prof. Maalej) an der Uni Hamburg