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Projekttagebuch
"Virtueller Schweißtrainer"

19. November 2018

Ein für Studis frei zugänglicher Ra

Redakteur/-in: Shahram Sheikhi

Nun, da ein grober Projektplan erarbeitet wurde, mussten wir die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten finden und herrichten. Glücklicherweise wurde ein anderes Projekt zeitnah beendet und wir haben einen Raum gefunden, indem fortan Studierende an den Schweißsimulatoren üben können; und zwar nahezu jederzeit zugänglich, wann es in den jeweiligen individuellen Vorlesungsplan passt.
Doch es steht noch viel Arbeit vor uns, bevor sich der neue Raum nutzen lassen wird - passend, wir sind sehr motiviert. Wir ordnen Materialien nach Brauchbarkeit und lagern sie, beseitigen, was beseitigt werden muss und schauen in welchem Zustand der Raum im Allgemeinen ist und wie er sein sollte für eine belebende und lernfreundliche Atmosphäre.
Wir freuen uns zudem über zwei Neuzugänge in unserem Team und heißen Herrn B. Sc. Ulrik Jensen und Herrn Florian Lawrenz  willkommen. Herr Jensen wird im Rahmen seines Masterprojektes einen Teil des Lernkonzeptes optimieren. Herr Lawrenz wird im Rahmen seiner Studienarbeit eine allgemeine Bedienungsanleitung erstellen und ein Übungskonzept für Studierende erstellen.


In den nächsten Wochen (spätestens im September 2018) werden studentische Hilfskräfte in unserem neuen Raum einiges umgestalten. Als nächstes stehen Umbauarbeiten an, die dem Lernkonzept und der neuen Funktion des Raumes als frei zugänglicher Lern- und Versuchsraum für unsere Studierenden gerecht werden und wir bemühen uns um eine Onlineplattform als einen weiteren Zugang zu den theoretischen Teilen der Übungen.

18. Juni 2018

Wir haben uns Entschieden!

Redakteur/-in: Shahram Sheikhi

Wir haben uns Entschieden! Zur Auswahl für die Hardware des neuen Konzeptes für unsere Studierenden standen unterschiedliche Anbieter (u. A. Fronius Virtual Welding, GSI SLV Welding Trainer, EWM Virtual Welding Trainer, Soldamatic). Eine Studierendengruppe (Frau Dimitrowa, Herr Bayat und Herr Jacobsson) hat im Rahmen eines Projektes die unterschiedlichen Systeme für das virtuelle Schweißen anhand der nachfolgenden Merkmale miteinander verglichen:

  1. Schweißpositionen frei im Raum
  2. Mobilität des Simulators
  3. Integriertes Lern-System
  4. Erweiterbarkeit der Datenbank
  5. Bedienung / Handling
  6. Preis-Leistungsverhältnis

Die Soldamatic-Schweißsimulatoren überzeugten die Gruppe am meisten. Der Soldamatic ist aufgrund seiner Abmessungen sehr für den mobilen Einsatz - auch in der Vorlesung - geeignet; er lässt sich sehr leicht transportieren und aufbauen. Mit diesem System können die wichtigsten Schweißprozesse simuliert und in Augmented Reality (AR) dargestellt werden. Im Vergleich zur herkömmlichen 3D-Technologie wird bei der AR-Technologie nur das Werkstück animiert, die Umgebung des Schweißers bleibt real. Alle Schweißpositionen können frei im Raum trainiert und jegliche Zwangslage abgebildet werden. Dies fördert das Lernen in realistischer Umgebung, vermeidet die so genannte 3D-Krankheit (Schwindel bei längerem Arbeiten mit 3D-Animation) und fördert die Arbeitssicherheit am Arbeitsplatz. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, individuelles Lehrmaterial, Theorie und Wissenstests und praktischen Schweißaufgaben in das System selbst zu integrieren. Insbesondere die Möglichkeit des „Distance Learning“ überzeugte die Gruppe: Damit haben Studierende die Möglichkeit sich von überall auf das System einzuloggen und die Materie vor- oder nachzubereiten. Durch die Bewilligung des Antrages können vier Simulatoren gekauft werden. Weiter wurde das Konzept des virtuellen Schweißens dem Department und dem Institut für Werkstoffkunde und Schweißtechnik (IWS) vorgestellt. Dieses Konzept stellt den ersten Schritt in Richtung der Digitalisierung der Lehre im IWS dar und daher wurden seitens des Departments und des Instituts zwei weitere Simulatoren bewilligt und insgesamt sechs Simulatoren bestellt. Die Lieferung und der Aufbau sind für den 10.03.2018 vorgesehen.

25. Februar 2018

Es geht Los

Redakteur/-in: Shahram Sheikhi

Nachdem wir die Zusage der Claussen-Simon-Stiftung bekommen haben, bildeten wir am 10.12.2017 eine Gruppe, die sich um die nähere Entwicklung und Umsetzung des Projektes „Erhöhung des Lernerfolges durch den Einsatz virtueller Schweißtrainier im Fach Fügetechnik - E-Learn“ kümmern wird.

Die Gruppe besteht aus Studenten der Orientierungseinheit des Departments Technik und Informatik, Maschinenbau und Produktion (repräsentiert durch Herrn Arthur Nikolas), studentischen Hilfskräften (repräsentiert durch Herrn Ardalan Samin Bayat) und wissenschaftlichen Mitarbeitern des Institutes für Werkstoffkunde und Schweißtechnik (Herrn M. Sc. Konstantin Bronstein, Herrn M.Sc. Eduard Mayer, Herrn Thomas Hilbrecht, Herrn Sven Trapp sowie Herrn Prof. Dr.-Ing. Shahram Sheikhi). Diese Gruppe wird im Bedarfsfall um weitere Studenten und Mitarbeiter ergänzt bzw. erweitert.

Das virtuelle Schweißtraining soll den Studierenden den Spaß am Schweißen zeitgemäß und spielerisch näherbringen und sie vor gesundheitlichen Gefahren, wie z. B. Verbrennungen oder das Einatmen giftiger Substanzen, schützen. Durch die Schweißsimulatoren ist es den Studierenden weiterhin möglich, die Erstellung einer Schweißnaht wesentlich öfter und weniger kostenintensiv zu üben, als es ihnen beim realen Schweißen möglich wäre.Die Gruppe hat folgende Aufgaben erhalten:

  1. Auswahl des Simulators
  2. Vorschläge für mögliche Anwendungen im Rahmen der Lehre
  3. Vorschläge für die Anwendung durch die StudentenAnfang des Jahres werden wir uns für einen Anbieter entscheiden und dann bestellen.
25. Januar 2018

Projektüberblick

Redakteur/-in: Claussen-Simon-Stiftung

Die Claussen-Simon-Stiftung gratuliert den Beteiligten des Projekts "Erhöhung des Lernerfolges durch den Einsatz virtueller Schweißtrainer im Fach Fügetechnik – E-Learn" der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg und wünscht allen Studierenden eine spannende und interessante Projektzeit!

Bei der Preisverleihung Ausgezeichnet! am 30. November 2017 (c) Carolin Thiersch